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Keramikherstellung

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Bereits in der Altsteinzeit wurden kleine Figuren aus gebranntem Lößlehm hergestellt. Geformte Gefäße gibt es erst seit der Jungsteinzeit. In unseren Breiten entstand Keramik im 6. Jahrtausend v. Chr.. Als die Steinzeitbauern ein ortsgebundenes Leben führten, wurden Tongefäße notwendig. Ihre großen Vorteile sind: Kochen auf offenen Feuerstellen, Aufbewahrung von Lebensmitteln und Flüssigkeiten zur Vorratshaltung und die Nutzung als Transportbehältnis. Der Brand von Keramik kann im offenen Feldbrand oder in einem Brennofen erfolgen.Die Dekorationen und Herstellungstechniken sind ein wesentlicher Bestandteil der Identifizierung und Datierung von Kulturen und archäologischen Befunden von frühen Bevölkerungsgruppen.

Das Lehmgemisch wird von Hand geknetet und zu Rollen geformt. Diese werden je nach gewünschter Form übereinander geschichtet und verbunden und die Wände mit wenig Wasser geglättet. Nach dem Antrocknen kann die Form mit Steinen geglättet und mit verschiedenen Mustern nach archäologischen Vorbildern dekoriert werden. Nach einer Trocknungsphase werden die Tonobjekte um, bzw. in eine offene Feuerstelle gestellt. Vermehrte Sauerstoffzufuhr bewirkt einen roten Brand, verminderte führt zum Schwarzbrand.
Ab der Eisenzeit ist die Nutzung der schnelldrehenden Töpferscheibe bekannt, jedoch gibt es bis heute auch von Hand gefertigte Keramik.

Termine:

Auf Anfrage (ab 5 Personen)

Preis: 85,- Euro inkl. Material

Ort: Essenbach bei Landshut (oder wir kommen zu Ihnen)

Teilnehmerzahl: Mindesten 5, maximal 7 Personen

Anmeldung bis eine Woche vorher möglich. Bei Nichtzustandekommen des Kurses werden Alternativtermine angeboten.