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Vom Neandertaler bis zum Mittelalter

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Die Schüler tauchen in die Vor- und Frühgeschichte unserer Ahnen ein und lernen u. a. durch das Anfertigen kleiner archäologisch authentischer Gegenstände die Lebenswelten unserer Vorfahren kennen.
Wie in der Altsteinzeit vor 20.000 Jahren malen sie mit rotem Sandstein auf Steinplatten oder Rinde die damaligen Jagdtiere oder stellen aus Baumrinde ein Idol her.
Jungsteinzeit: Mit viel Ausdauer versuchen die Kinder einen Pfeil mit einer echten Pfeilspitze aus Feuerstein oder ein kleines Handbohrgerät selber herzustellen.
Bronzezeit: Die Schüler formen kleine Sonnenräder aus Getreideteig und backen sie auf einer Backplatte goldgelb für eine leckere Mahlzeit.
Kelten: Wie die geheimnisvollen Vorfahren schmücken die Kinder Holzplättchen mit kreisartigen Ornamenten und fädeln das glücksbringende Amulett zusammen mit farbigen Perlen zu einer Halskette auf.
Römer liebten in ihren Häusern bunte Mosaike an der Wand oder als Fußboden - deswegen wird ein farbiges Bild aus vielen kleinen Steinchen hergestellt.
Den Abschluss bildet ein Besuch im Mittelalter, in die Zeit der prunkvollen Landshuter Hochzeit vor rund 600 Jahren. Stadt- und Landleben, Arm und Reich wird verglichen. Mühevoll wird eine Geheimbotschaft mit Tinte und Feder geschrieben, verschlossen und versiegelt.

Ein Tag leben wie im Mittelalter

Bildleiste Mittelalter

Durch „Selbermachen mit Riechen, Fühlen und Schmecken" können die Kinder das Leben der einfachen Landbevölkerung nachvollziehen. Es wird eine leckere Mahlzeit aus Getreideschrot, Obst und Gewürzen zubereitet, einem kunstfertigen Töpfer nachgearbeitet, Schmuck aus Naturmaterialien hergestellt und wie vor 600 Jahren klösterliches Schreiben geübt. Einkleiden können sich die Kinder wie Landleute zu Zeiten der Landshuter Hochzeit im Jahr 1475. Damals trugen die unfreien Bauern einfachste Kleidung aus Leinen und Schafwolle, aber sehr originelle Hüten oder Kappen. Der Unterschied zwischen den wenigen reichen Herrschenden und den hunderttausenden armen Landleuten im Mittelalter soll so auch für die Kinder selbst erfahrbar werden. Weitere Arbeitsstationen behandeln: Wappen und Fahnen, Sticken und Nähen, Stempel, Siegel und vieles andere.

Ein Tag leben wie die Kelten

Bildleiste Keltenkids

Die Stammesmitglieder von Asterix und Obelix – wenn es sie gegeben hätte, wären über die glänzenden Werkzeuge aus Eisen sicher ganz begeistert gewesen. Das neue Material ließ sich von Schmieden zu sehr widerstandsfähigen Sicheln, Messern, Kesseln, Schwertern und auch zu schönem Schmuck verarbeiten.
Die Schüler fertigen mit verschiedenen eisernen Bohrern ein glücksbringendes, mit uralten Zeichen versehenes Amulett an, das an einer selbst gedrehten Kordel als Halsschmuck getragen wird. Mit Hilfe von Spinnwirteln werden aus roher Schafwolle dünne Fäden gesponnen und am Webstuhl oder Webrahmen zu bunten Bändern oder Stoffen verwebt. Bunte Armbänder entstehen durch Knüpfen und Einfügen von damals sehr wertvollen Glasperlen. Kammstrichverzierte Töpfe, Spinnwirtel oder kleine Tierfiguren formen die Schüler aus weichem Ton. Als kleine Zwischenmahlzeit können die Schüler süße Keltenkringel selber backen, zuerst ist aber ausdauerndes Mahlen von Getreidekörnern auf einer keltischen Steinmühle unumgänglich. Auf Wunsch wird keltische Kleidung mit ihren üblichen Accessoires und entsprechender Schmuck bereitgestellt.

Ein Tag leben wie die Römer

Bildleiste Römer

Vor rund 2000 Jahren kamen römische Soldaten in unser Land und veränderten viel mit ihrer neuen Lebensweise. Nicht nur die Gestaltung der Häuser war anders, auch die südländischen Lebensmittel, Getränke, Gemüse, Gewürze und die Essenszubereitung.
Das Römerprogramm zeigt, wie Männer und Buben, Frauen und Mädchen gekleidet und geschmückt oder frisiert waren. Schreiben mit Feder auf Papier und arbeiten mit Wachstäfelchen ist zu probieren, künstlerische Mosaike werden gestaltet und nach „einem Blick" in die römische Küche wird selbst eine kleine Mahlzeit aus Käse und mediterranen Kräutern zubereitet. Natürlich gibt es noch viel mehr zum Ausprobieren.

Ein Tag leben in der Bronzezeit

 Bildleiste Bronzekids

Gegen Ende der Jungsteinzeit wird als erstes Metall Kupfer für Schmuck, Werkzeuge und Waffen verwendet, dann kamen Menschen durch Experimente darauf, dass Kupfer durch Zusatz von Zinn wesentlich härter wird. Das so entstandene neue Metall Bronze erforderte ausgedehnte Fernhandelsrouten. Die schwer zu beherrschende Technik des Bronzegusses führte zur Herausbildung eines Handwerkerstandes und zu gehobenen Bevölkerungsgruppen. Sehr bald waren viele der täglichen Gebrauchsgegenstände aus Bronze.
Die Schüler erstellen eine zweischalige Gussform aus Ton, beispielsweise für ein Beil oder ein Messer. Sie arbeiten mit Metallnadeln und nähen oder sticken Muster auf gewebte Bänder, zwirnen aus einzelnen Fasern einen stabilen Faden, um an diese Halskette eine mit geheimnisvollen Symbolen selber verzierte Schmuckscheibe zu hängen. Als einfache Mahlzeit werden auf einer Backplatte aus Getreideteig „goldene Sonnenräder" gebacken und mit Obst verzehrt.