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Mittelalter

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Als im Jahr 1475 der reiche Landshuter Herzog Georg die polnische Königstochter Hedwig heiratete, feierte man in der Stadt das glänzendste Fest seiner Zeit. Kaiser, König und Herzöge kamen mit ihrem Hofstaat und zeigten ihren Reichtum. Die einfachen Bauern, die um die Stadt Landshut herum lebten, haben davon nicht viel erfahren. Sie wohnten in bescheidenen Bauernhäusern, waren abhängig vom Grundherrn, dem Wohl und Wehe der Natur und den Zeiten ausgeliefert. In Klöstern lebende Mönche und Nonnen lernten die Bibel abzuschreiben und Schreiber verfassten für die des Schreibens Unkundigen die Verträge und Briefe. Tief im täglichen Leben war der christliche Glaube verwurzelt, die Wissenschaften und Reisen „bis ans Ende der Welt" schritten voran. Der Handel mit Kostbarkeiten blühte in den Städten auf, auf dem Land blieb alles lange beim Alten. Die horrenden Abgaben (Zehent) an den Grundherrn ließ viele Bauern am Rande des Existenzminimums dahinvegetieren. Ein Ausweg war die Flucht in die Stadt: „Stadtluft macht frei" - dies bot neue Möglichkeiten für die Märkte in den Städten und für die Bauern auf dem Land. (Foto:David)